Wenn wir auf die Zeit seit 2024 zurückblicken, können wir heute sagen: Wir haben im Vogtland Strukturen aufgebaut, Lernangebote entwickelt, Partner gewonnen und das Thema Grundbildung sichtbarer gemacht.
Wir haben heute schon über Grundbildung als Lernfeld gesprochen. Doch wer sind eigentlich die Erwachsenen, die wir erreichen wollen – und was bedeutet geringe Literalität im Alltag?
Was passiert eigentlich, wenn ein erwachsener Mensch zu uns kommt und sagt: „Ich verstehe meine Briefe nicht“, „Mit dem Computer komme ich nicht zurecht“ oder vielleicht auch nur: „Können Sie mir dabei helfen?“ Genau dort beginnt Grundbildung.
Wie kommuniziert man im Grundbildungsunterricht mit Menschen, die eine andere Erstsprache als Deutsch sprechen, in ihrer Muttersprache aber nicht lesen und schreiben können? Wir haben eine digitale Lösung entwickelt.
Wenn wir über geringe Literalität sprechen, entsteht schnell die Frage: Wie erkenne ich Situationen, in denen jemand möglicherweise Unterstützung braucht – und wie spreche ich das so an, dass Würde und Selbstbestimmung erhalten bleiben?
Konzeption und Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung der modellhaften Erprobung der regionalen Grundbildungszentren in Sachsen
Vortrag von Anne Walther (TU Chemnitz – Institut für Pädagogik – Professur Erwachsenenbildung und Weiterbildung)